Die besten E-Scooter mit Straßenzulassung
Alle Top-Modelle mit ABE, die du legal auf deutschen Radwegen und Straßen fahren darfst — ehrlich getestet und verglichen.
In Deutschland darf ein E-Scooter nur dann am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, wenn er über eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) des Kraftfahrt-Bundesamtes verfügt. Diese Zulassung garantiert, dass der Scooter alle Sicherheitsanforderungen der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) erfüllt: maximale Geschwindigkeit von 20 km/h, zwei unabhängige Bremsen, funktionsfähige Beleuchtung vorne und hinten, eine Klingel und reflektierende Elemente an den Seiten.
Die Straßenzulassung ist nicht nur eine bürokratische Formalität — sie ist deine Eintrittskarte in den legalen und versicherten Straßenverkehr. Ohne ABE und Versicherungskennzeichen riskierst du nicht nur Bußgelder, sondern machst dich bei einem Unfall auch persönlich haftbar für alle entstandenen Schäden. Die Haftpflichtversicherung, die für E-Scooter mit ABE Pflicht ist, kostet nur 20 bis 80 Euro pro Jahr und deckt Schäden ab, die du anderen Verkehrsteilnehmern zufügst.
Erfreulicherweise hat sich die Auswahl an qualitativ hochwertigen E-Scootern mit ABE in den letzten Jahren stark verbessert. Während in den Anfangsjahren der eKFV nur wenige Modelle zugelassen waren, bieten heute alle großen Hersteller mehrere Varianten mit Straßenzulassung an. Von kompakten Einsteigermodellen für unter 400 Euro bis hin zu Premium-Scootern mit über 60 Kilometern Reichweite findest du für jeden Bedarf das passende Modell.
Wir haben sieben der beliebtesten E-Scooter mit ABE ausführlich getestet. Dabei haben wir besonderen Wert auf die Praxistauglichkeit gelegt: Wie verhält sich der Scooter im realen Pendelverkehr? Wie zuverlässig funktionieren Bremsen und Beleuchtung bei schlechtem Wetter? Und wie komfortabel ist das Fahren auf den oft unebenen Radwegen deutscher Städte? Die Ergebnisse findest du in diesem umfassenden Vergleich.
Unsere Top 7 E-Scooter mit Straßenzulassung
Xiaomi E-Scooter 6 — Deutsche Straßenzulassung
429,99 €
Finbike E-Scooter — bis 70 km
499,99 €
HeyScooter — 40 km, 10 Zoll, USB
399,99 €
RCB E-Scooter — 350W, 10 Zoll, ABE
349,99 €
iHoverboard E-Scooter — ABE, Duales Bremssystem
289,99 €
iScooter — 10 Zoll Luftreifen, 500W ABE
269,99 €
Seemar S6ABE — 500W, faltbar
209,99 €
Alles Wichtige zur Straßenzulassung
Die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) regelt seit dem 15. Juni 2019 die Zulassung und Nutzung von E-Scootern im deutschen Straßenverkehr. Sie definiert klare technische Anforderungen, Verhaltensregeln und Versicherungspflichten, die jeder E-Scooter-Fahrer kennen sollte.
Technische Anforderungen für die ABE
Ein E-Scooter muss folgende Kriterien erfüllen, um eine ABE zu erhalten: maximale Bauartgeschwindigkeit von 20 km/h, Nenndauerleistung des Motors maximal 500 Watt, zwei unabhängige Bremsen (eine davon darf elektronisch sein), eine Klingel, ein weißer Frontscheinwerfer, ein rotes Rücklicht mit Bremslicht-Funktion, seitliche Reflektoren und eine Lenk- oder Haltestange. Der Scooter darf maximal 55 Kilogramm wiegen (ohne Fahrer) und muss eine Fahrzeugidentifikationsnummer tragen.
Versicherungspflicht
Jeder E-Scooter mit ABE muss über eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung verfügen, die durch das Versicherungskennzeichen am Heck nachgewiesen wird. Das Versicherungsjahr beginnt am 1. März und endet am letzten Tag im Februar. Du kannst die Versicherung bei nahezu jedem Kfz-Versicherer abschließen — viele bieten den Abschluss mittlerweile komplett online an. Achte auf die Deckungssumme: Mindestens 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und 1,22 Millionen Euro für Sachschäden sollten es sein (die gesetzlichen Mindestdeckungssummen).
Wo darfst du fahren?
Die Regeln sind einfach: Radweg vorhanden? Dann Radweg nutzen. Kein Radweg? Dann auf die Fahrbahn. Gehwege sind tabu, außer ein Zusatzschild erlaubt es ausdrücklich. In Einbahnstraßen gelten die gleichen Ausnahmen wie für Radfahrer — wenn Radfahrer in Gegenrichtung fahren dürfen, darfst du das mit dem E-Scooter auch. Nebeneinander fahren ist nicht erlaubt, genauso wenig wie das Fahren zu zweit auf einem Scooter. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 (wie beim Autofahren), für Fahrer unter 21 Jahren und Führerscheinneulinge gilt 0,0 Promille.
Parken und Abstellen
E-Scooter dürfen grundsätzlich auf Gehwegen abgestellt werden, solange sie andere Verkehrsteilnehmer nicht behindern. In vielen Städten gibt es mittlerweile spezielle Abstellzonen oder Parkverbote für Elektrokleinstfahrzeuge. Stelle deinen Scooter immer so ab, dass Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen problemlos passieren können. Ein Verstoß kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Ein gutes Schloss schützt deinen Scooter vor Diebstahl — ein häufiges Problem besonders in Großstädten.
Häufig gestellte Fragen
Was genau ist eine ABE und woher weiß ich, ob mein E-Scooter eine hat?
Wie bekomme ich ein Versicherungskennzeichen für meinen E-Scooter?
Darf ich mit meinem E-Scooter auf dem Gehweg fahren?
Was sind die häufigsten Bußgelder für E-Scooter-Fahrer?
Gibt es E-Scooter mit Blinker und Straßenzulassung?
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