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E-Scooter mit Versicherungskennzeichen auf einem Radweg in der Stadt

Die besten E-Scooter mit Straßenzulassung

Alle Top-Modelle mit ABE, die du legal auf deutschen Radwegen und Straßen fahren darfst — ehrlich getestet und verglichen.

Aktualisiert: Juni 2026 | 7 Modelle getestet

In Deutschland darf ein E-Scooter nur dann am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, wenn er über eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) des Kraftfahrt-Bundesamtes verfügt. Diese Zulassung garantiert, dass der Scooter alle Sicherheitsanforderungen der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) erfüllt: maximale Geschwindigkeit von 20 km/h, zwei unabhängige Bremsen, funktionsfähige Beleuchtung vorne und hinten, eine Klingel und reflektierende Elemente an den Seiten.

Die Straßenzulassung ist nicht nur eine bürokratische Formalität — sie ist deine Eintrittskarte in den legalen und versicherten Straßenverkehr. Ohne ABE und Versicherungskennzeichen riskierst du nicht nur Bußgelder, sondern machst dich bei einem Unfall auch persönlich haftbar für alle entstandenen Schäden. Die Haftpflichtversicherung, die für E-Scooter mit ABE Pflicht ist, kostet nur 20 bis 80 Euro pro Jahr und deckt Schäden ab, die du anderen Verkehrsteilnehmern zufügst.

Erfreulicherweise hat sich die Auswahl an qualitativ hochwertigen E-Scootern mit ABE in den letzten Jahren stark verbessert. Während in den Anfangsjahren der eKFV nur wenige Modelle zugelassen waren, bieten heute alle großen Hersteller mehrere Varianten mit Straßenzulassung an. Von kompakten Einsteigermodellen für unter 400 Euro bis hin zu Premium-Scootern mit über 60 Kilometern Reichweite findest du für jeden Bedarf das passende Modell.

Wir haben sieben der beliebtesten E-Scooter mit ABE ausführlich getestet. Dabei haben wir besonderen Wert auf die Praxistauglichkeit gelegt: Wie verhält sich der Scooter im realen Pendelverkehr? Wie zuverlässig funktionieren Bremsen und Beleuchtung bei schlechtem Wetter? Und wie komfortabel ist das Fahren auf den oft unebenen Radwegen deutscher Städte? Die Ergebnisse findest du in diesem umfassenden Vergleich.

Unsere Top 7 E-Scooter mit Straßenzulassung

Testsieger
Xiaomi E-Scooter 6 — Deutsche Straßenzulassung

Xiaomi E-Scooter 6 — Deutsche Straßenzulassung

(1340)

429,99 €

+ Deutsche Straßenzulassung (ABE)
+ Bis 45 km Reichweite
+ Federung vorne und hinten
+ 12-Zoll-Flachreifen für Komfort
- Höherer Anschaffungspreis
- Höheres Gewicht durch Federung
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Reichweiten-König
Finbike E-Scooter — bis 70 km

Finbike E-Scooter — bis 70 km

(610)

499,99 €

+ Bis 70 km Reichweite — Bestwert
+ 10-Zoll-Reifen mit Stoßdämpfer
+ Straßenzulassung & faltbar
+ Komfortable Federung
- Höchstreichweite je nach Variante
- Höheres Gewicht durch Großakku
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Komfort-Tipp
HeyScooter — 40 km, 10 Zoll, USB

HeyScooter — 40 km, 10 Zoll, USB

(470)

399,99 €

+ 40 km Reichweite mit ABE
+ 10-Zoll-Reifen für Komfort
+ 10Ah-Akku & Stoßdämpfung
+ USB-Ladeanschluss
- Höheres Gewicht
- Marke weniger bekannt
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RCB E-Scooter — 350W, 10 Zoll, ABE

RCB E-Scooter — 350W, 10 Zoll, ABE

(520)

349,99 €

+ Straßenzulassung (ABE)
+ 35-40 km Reichweite
+ 10-Zoll-Räder
+ 350W Motor, 11,4Ah Batterie
- Max. 20 km/h
- Keine Hinterradfederung
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iHoverboard E-Scooter — ABE, Duales Bremssystem

iHoverboard E-Scooter — ABE, Duales Bremssystem

(380)

289,99 €

+ Straßenzulassung (ABE)
+ 30-40 km Reichweite
+ Duales Bremssystem
+ 350/500W Motor-Variante
- Reichweite je nach Motorvariante
- 20 km/h Höchstgeschwindigkeit
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iScooter — 10 Zoll Luftreifen, 500W ABE

iScooter — 10 Zoll Luftreifen, 500W ABE

(440)

269,99 €

+ 10-Zoll-Luftreifen für Komfort
+ Bis 30 km Reichweite
+ Max 500W Motor
+ Straßenzulassung & faltbar
- Reichweite für lange Strecken knapp
- Einfachere Verarbeitung
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Einsteiger-Tipp
Seemar S6ABE — 500W, faltbar

Seemar S6ABE — 500W, faltbar

(480)

209,99 €

+ Günstigster E-Scooter mit ABE im Test
+ Bis 35 km Reichweite
+ 500W Peakleistung
+ Vordere Stoßdämpfung
- 8,5-Zoll-Wabenreifen
- Keine Hinterradfederung
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Alles Wichtige zur Straßenzulassung

Die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) regelt seit dem 15. Juni 2019 die Zulassung und Nutzung von E-Scootern im deutschen Straßenverkehr. Sie definiert klare technische Anforderungen, Verhaltensregeln und Versicherungspflichten, die jeder E-Scooter-Fahrer kennen sollte.

Technische Anforderungen für die ABE

Ein E-Scooter muss folgende Kriterien erfüllen, um eine ABE zu erhalten: maximale Bauartgeschwindigkeit von 20 km/h, Nenndauerleistung des Motors maximal 500 Watt, zwei unabhängige Bremsen (eine davon darf elektronisch sein), eine Klingel, ein weißer Frontscheinwerfer, ein rotes Rücklicht mit Bremslicht-Funktion, seitliche Reflektoren und eine Lenk- oder Haltestange. Der Scooter darf maximal 55 Kilogramm wiegen (ohne Fahrer) und muss eine Fahrzeugidentifikationsnummer tragen.

Versicherungspflicht

Jeder E-Scooter mit ABE muss über eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung verfügen, die durch das Versicherungskennzeichen am Heck nachgewiesen wird. Das Versicherungsjahr beginnt am 1. März und endet am letzten Tag im Februar. Du kannst die Versicherung bei nahezu jedem Kfz-Versicherer abschließen — viele bieten den Abschluss mittlerweile komplett online an. Achte auf die Deckungssumme: Mindestens 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und 1,22 Millionen Euro für Sachschäden sollten es sein (die gesetzlichen Mindestdeckungssummen).

Wo darfst du fahren?

Die Regeln sind einfach: Radweg vorhanden? Dann Radweg nutzen. Kein Radweg? Dann auf die Fahrbahn. Gehwege sind tabu, außer ein Zusatzschild erlaubt es ausdrücklich. In Einbahnstraßen gelten die gleichen Ausnahmen wie für Radfahrer — wenn Radfahrer in Gegenrichtung fahren dürfen, darfst du das mit dem E-Scooter auch. Nebeneinander fahren ist nicht erlaubt, genauso wenig wie das Fahren zu zweit auf einem Scooter. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 (wie beim Autofahren), für Fahrer unter 21 Jahren und Führerscheinneulinge gilt 0,0 Promille.

Parken und Abstellen

E-Scooter dürfen grundsätzlich auf Gehwegen abgestellt werden, solange sie andere Verkehrsteilnehmer nicht behindern. In vielen Städten gibt es mittlerweile spezielle Abstellzonen oder Parkverbote für Elektrokleinstfahrzeuge. Stelle deinen Scooter immer so ab, dass Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen problemlos passieren können. Ein Verstoß kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Ein gutes Schloss schützt deinen Scooter vor Diebstahl — ein häufiges Problem besonders in Großstädten.

Häufig gestellte Fragen

Was genau ist eine ABE und woher weiß ich, ob mein E-Scooter eine hat?
Die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) wird vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erteilt und bestätigt, dass ein E-Scooter alle Anforderungen der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) erfüllt. Du erkennst eine ABE an der Typenschildnummer auf dem Scooter und dem mitgelieferten ABE-Dokument. Beim Kauf sollte die ABE explizit in der Produktbeschreibung genannt werden. Ohne ABE-Dokument kannst du kein Versicherungskennzeichen beantragen und darfst den Scooter nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen.
Wie bekomme ich ein Versicherungskennzeichen für meinen E-Scooter?
Du benötigst die ABE-Nummer deines E-Scooters und einen gültigen Personalausweis. Damit gehst du zu einer Versicherung deiner Wahl (online oder vor Ort) und schließt eine Kfz-Haftpflichtversicherung für Elektrokleinstfahrzeuge ab. Die Versicherung stellt dir das Kennzeichen aus, das du am Heck deines Scooters befestigst. Das Versicherungsjahr läuft immer vom 1. März bis Ende Februar des Folgejahres. Die Kosten liegen je nach Anbieter und Alter bei 20 bis 80 Euro pro Jahr.
Darf ich mit meinem E-Scooter auf dem Gehweg fahren?
Nein, grundsätzlich nicht. E-Scooter müssen auf Radwegen, Radfahrstreifen oder Fahrradstraßen fahren. Ist kein Radweg vorhanden, muss die Fahrbahn benutzt werden. Auf Gehwegen und in Fußgängerzonen ist das Fahren verboten — es sei denn, ein Zusatzschild 'Elektrokleinstfahrzeuge frei' erlaubt es ausdrücklich. Wer auf dem Gehweg fährt, riskiert ein Bußgeld von 15 bis 30 Euro.
Was sind die häufigsten Bußgelder für E-Scooter-Fahrer?
Die häufigsten Verstöße und Bußgelder: Fahren ohne Versicherungskennzeichen ist eine Straftat (Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis 1 Jahr). Fahren auf dem Gehweg kostet 15-30 Euro. Fahren zu zweit auf einem E-Scooter: 10 Euro. Fahren ohne ABE auf öffentlichen Wegen: bis 70 Euro. Fahren unter Alkoholeinfluss: ab 0,5 Promille 500 Euro, 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg. Ab 1,1 Promille drohen strafrechtliche Konsequenzen.
Gibt es E-Scooter mit Blinker und Straßenzulassung?
Ja, einige neuere Modelle und Zubehör-Sets bieten Blinker. Blinker sind zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben (Handzeichen reichen aus), erhöhen aber die Sicherheit im Straßenverkehr erheblich, da du beim Abbiegen beide Hände am Lenker behalten kannst. Es gibt auch nachrüstbare Blinker-Sets, die an den Lenker montiert werden können — eine günstige und sinnvolle Ergänzung für mehr Sicherheit.

Unser Testsieger mit Straßenzulassung

Der Xiaomi E-Scooter 6 überzeugt mit der besten Kombination aus Reichweite, Federung und Markenqualität — inklusive deutscher Straßenzulassung (ABE).

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